Zum Reisetagebuch

Projektreise 2024

Wasser für Usangi.

Eine Reise mit einem klaren Ziel – und einem Zeitplan, der sich vor Ort anders entwickelte: Das Team begleitet die Vorbereitung des neuen Brunnens bis zur Ankunft der Bohrtechnik.

Rekonstruierte Reisechronik
Ankunft des Lastwagens mit der Bohrtechnik an der Usangi Girls Secondary School
Ankunft der Bohrtechnik in Usangi · 2024

Während der Projektreise 2024

Mit einem klaren Auftrag vor Ort.

Der geplante Brunnen an der Usangi Girls Secondary School war ein zentraler Anlass der Projektreise 2024.

Das Stiftungsteam wollte nicht nur die Schule besuchen, sondern die entscheidende Phase des Wasserprojekts persönlich begleiten. Dazu gehörten Gespräche mit der Schulleitung, den kirchlichen Verantwortlichen und dem beauftragten Unternehmen sowie die verbindliche Abstimmung der Finanzierung.

Vor Ort wurde noch einmal deutlich, was ein eigener Brunnen für die Schule bedeutet: verlässlicher Zugang zu sauberem Wasser, bessere hygienische Bedingungen und mehr Sicherheit für den täglichen Schul- und Internatsbetrieb.

Usangi Girls Secondary School

Gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Die Reise bot Zeit für Gespräche mit den Menschen, die das Projekt dauerhaft tragen. Das Team besprach den Ablauf, die technischen Voraussetzungen und die Verantwortung für die Umsetzung mit der Schule und ihren Trägern.

Ein Brunnen ist mehr als Infrastruktur. Er verändert den Alltag einer ganzen Schule.

Wie bei vielen Projekten der Stiftung ging es darum, finanzielle Förderung mit persönlicher Begleitung zu verbinden. Entscheidungen werden nicht aus der Ferne getroffen, sondern möglichst gemeinsam mit den Partnern vor Ort.

Kurz vor der Rückreise

Der Lkw erreicht die Schule.

Das Team erlebte noch die Ankunft des Lastwagens mit dem Bohrgerät und den Bohrgestängen. Damit schien die geplante Begleitung der eigentlichen Bohrung zum Greifen nah.

Technische Probleme am Fahrzeug verzögerten jedoch den Arbeitsbeginn. Das beauftragte Unternehmen konnte die Technik nicht mehr rechtzeitig einsatzbereit machen. Als die Projektreise endete, hatte die Bohrung deshalb noch nicht begonnen.

Diese Verzögerung gehört zur ehrlichen Geschichte des Projekts: Internationale Zusammenarbeit verlangt Geduld, Flexibilität und Vertrauen in die Verantwortlichen vor Ort.

Rund eine Woche nach der Rückreise

66 Meter bis zum Wasser.

Erst nachdem das Team wieder in Deutschland war, konnten die Arbeiten beginnen. Die Partner dokumentierten den weiteren Verlauf und hielten die Stiftung über die Fortschritte auf dem Laufenden.

Die Bohrung erreichte eine Tiefe von 66 Metern. Damit wurde die Grundlage für eine eigene, dauerhaft nutzbare Wasserversorgung der Usangi Girls Secondary School geschaffen.

Das Team konnte den entscheidenden Moment nicht mehr selbst miterleben – aber das gemeinsame Ziel wurde erreicht.