Zu den Reisejahren

Projektreise 2016

Zweimal vor Ort, zweimal geholfen

Was beim ersten Aufenthalt logistisch nicht zu schaffen war, wird bei einer zweiten Reise fortgesetzt: 2016 arbeitet das Team zweimal in den Pare-Bergen.

Archivbericht der Stiftung
Reisejahr2016Im Fotoarchiv ist derzeit kein eindeutig datiertes Titelmotiv hinterlegt.

23.–25. Mai

Es geht los

Die Anreise führt über Moshi nach Same. Nach Geldwechsel, Einkäufen und den üblichen organisatorischen Vorbereitungen wird das Volunteers-Haus zur Arbeitsbasis.

Technik wird sortiert, Router werden vorbereitet und die Fahrten zu den Schulen mit der Diözese abgestimmt.

26. Mai

Einmal in die Nord-Pare-Berge und zurück

Die Rundfahrt führt über Mruma und Shighatini nach Usangi. Das Team prüft Schülerzahlen, Räume und Computerkabinette und übergibt eine Spende an die Usangi Girls Secondary School.

Der Tag macht sichtbar, wie unterschiedlich die Voraussetzungen der Schulen inzwischen sind.

27.–28. Mai

Ein neues Computerkabinett in Shighatini

Nach der technischen Vorbereitung wird das Computerkabinett in Shighatini installiert. Rechner, Bildschirme und Server müssen die anspruchsvolle Strecke unbeschadet überstehen.

Die praktische Arbeit gelingt, obwohl Fahrerfragen, Transport und Stromversorgung immer wieder improvisierte Lösungen verlangen.

30.–31. Mai

Manka, Dindimo, Mruma und Usangi

In Manka wird mit der neuen Computerlehrerin die Erneuerung des überalterten Kabinetts vorbereitet. In Dindimo fehlen trotz früherer Absprachen noch wesentliche bauliche Voraussetzungen.

Der folgende Tag gehört den Mädchenschulen Mruma und Usangi. In Usangi wird besonders deutlich, wie lebendig der Partnerschaftsgedanke ist – auch wenn die Technik erhebliche Probleme bereitet.

1.–6. Juni

Reparieren und neu denken

Server werden aktualisiert und Fehler behoben. Zugleich entwickelt das Team gemeinsam mit den Verantwortlichen Ideen, wie sich die kirchlichen Schulen nach Abschaffung der Gebühren an staatlichen Schulen profilieren können.

Computerkabinette und Bibliotheken sind gute Grundlagen. Langfristig braucht es jedoch ein überzeugendes Bildungsangebot und verantwortliche Umsetzung durch Schulen und Diözesen.

Aus Ausstattung wird erst dann Bildung, wenn eine Schule sie in ein eigenes Konzept übersetzt.

26. August – 3. September

Zurück für die offenen Aufgaben

Defekte Computerkabinette in Usangi und Dindimo konnten beim ersten Aufenthalt aufgrund der notwendigen Logistik nicht vollständig instand gesetzt werden.

Deshalb kehrt das Team im Spätsommer zurück. Die zweite Reise führt die begonnenen Arbeiten fort und zeigt, wie ernst die Stiftung ihre Zusagen und die Verlässlichkeit gegenüber den Partnerschulen nimmt.