Zu den Reisejahren

Projektreise 2015

Ein neues Jahr mit alten Herausforderungen

Ein kleines Team, viele Aufgaben: Bestandsaufnahme, technische Arbeit und grundlegende Gespräche über die Zukunft der Schulen.

Archivbericht der Stiftung
Projektteam unterwegs in den Pare-Bergen 2015
Unterwegs in den Pare-Bergen · 2015

2. Februar

Start des Teams nach Tansania

Michael, Ali und Frank reisen für zwei Wochen nach Same und in die Pare-Berge. Auf der Liste stehen Containerarbeiten, die Verteilung eingelagerter Hilfsmittel und die technische Unterstützung der Schulen.

Schon zu Beginn ist klar, dass neben Computern und Materialien vor allem strukturelle Fragen die Reise bestimmen werden.

3. Februar

Mruma, Shighatini und Usangi

Die erste Rundfahrt führt zu den Schulen im Norden. In Mruma sind die Schülerzahlen wenig ermutigend. Shighatini zeigt dagegen eine erkennbare Verbesserung.

In Usangi wird das Team herzlich empfangen. Der Computerraum ist zugänglich, die Arbeit mit der Computerlehrerin kann vorbereitet werden und die Partnerschaft vermittelt einen vorsichtigen Lichtblick.

4. Februar

Besuch in den Süd-Pare-Bergen

In Manka und Dindimo werden die Situationen der Schulen und ihrer Computerkabinette aufgenommen. Dabei zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild bei Schülerzahlen, Personal und technischer Betreuung.

Offene Fragen zur Zukunft der Schulen lassen sich nicht allein technisch lösen.

5.–6. Februar

Containerarbeit und Grundsatzgespräche

Die Container in Same werden gesichtet, Hilfsgüter sortiert und zur Verteilung vorbereitet. Parallel sucht das Team das Gespräch mit den Verantwortlichen der Diözese.

Die bevorstehende Teilung der Pare-Diözese in einen Nord- und Südteil verändert die Rahmenbedingungen erheblich. Zuständigkeiten, Schulden und Zukunftspläne müssen neu verstanden werden.

Im weiteren Verlauf

Technik weitergeben und neu ordnen

Das Computerkabinett in Usangi wird umgerüstet. Nicht mehr benötigte Computer und Bauteile gehen an Andrew Malaki zur fachgerechten Weiterverwendung.

Die Reise bestätigt erneut: Gute Technik braucht engagierte Lehrkräfte, funktionierende Infrastruktur und einen verlässlichen Service vor Ort.

Alte Herausforderungen verlangen nicht immer mehr Technik, sondern oft bessere Strukturen.

16. Februar

Eine differenzierte Bilanz

Das Team reist mit einem heterogenen Bild zurück. Manche Schulen entwickeln sich, andere verlieren Schülerinnen, Schüler oder Lehrkräfte. Für die Stiftung wird die Frage immer wichtiger, wo Unterstützung wirksam und verantwortbar eingesetzt werden kann.