Projektreise 2017
Gemeinsam unterwegs
Fünfzehn Tage zwischen Schulpartnerschaft, Technik und grundlegenden Gesprächen – gemeinsam mit einer Schüler- und Lehrerdelegation aus Wittenburg.

14.–19. September
Sechs Tage an der Usangi Girls Secondary School
Die Reise beginnt gemeinsam mit der Wittenburger Delegation in Usangi. Das Team vernetzt die Rechner im Computerkabinett neu, aktualisiert die elektronische Bibliothek und arbeitet eng mit dem neuen Computerlehrer Cosmas zusammen.
Meetings beider Partnerschulen, Unterrichtsbesuche und Gespräche mit Bischof und Diözese verbinden technische Arbeit mit grundlegenden Fragen zur Zukunft der Schulen.
Gemeinsame Zeit mit den Schülerinnen, ein Ausflug zum Lake Jipe und der Aufstieg zum Mount Kindoroko vertiefen die persönliche Partnerschaft. Am letzten Tag wird das Computerkabinett fertiggestellt.
Gemeinsame Zeit schafft Vertrauen – und Vertrauen trägt gemeinsame Projekte.

20. September
Die ersten Schritte in Same
Das Team richtet seine Arbeitsbasis im Volunteers-Haus ein, prüft die Container und organisiert die Fahrten zu den Schulen in den Süd-Pare-Bergen.
Einkäufe, Schlafplätze, Moskitonetze und Technikvorbereitung gehören ebenso zur Projektreise wie die sichtbaren Arbeiten an den Schulen.
21.–22. September
Bestandsaufnahme in Süd-Pare und Chome
In Dindimo und Manka werden Computerkabinette und Stromversorgung geprüft. Offene Gespräche mit Schulleitungen und Bildungsdirektor Prof. Stanley Mmbaga behandeln Schulgeld, Spezialisierung und Schulden.
Die Fahrt nach Chome endet technisch ernüchternd: Neue Steckdosen sind vorhanden, aber ohne Strom bleibt das Team handlungsunfähig.
23.–25. September
Vorbereiten, umbauen, installieren
Ein Arbeitstag in Same dient der Systemvorbereitung. Danach wird in Dindimo unter schwieriger Stromversorgung ein neues Computerkabinett aufgebaut.
Ein Plattfuß, wiederholte Stromausfälle und der Einsatz eines Generators verlangsamen die Arbeit. Am Ende funktionieren die Rechner und der Zugriff auf die elektronische Bibliothek.

26. September
Treffen mit der Süd-Pare-Diözese
Nach langer Wartezeit kommt das Gespräch mit Bischof, Stellvertreter und Generalsekretär doch zustande. Das Team spricht offen über Erwartungen, fehlende Unterstützung und notwendige Transparenz.
Die Verantwortlichen versprechen eine bessere Zusammenarbeit. Für die Stiftung bleibt entscheidend, ob den Worten beim nächsten Besuch verlässliche Schritte folgen.
27.–28. September
Shighatini und Abschied aus den Pare-Bergen
Der letzte Arbeitsbesuch führt nach Shighatini. Das Computerkabinett wird bis in die Dunkelheit instand gesetzt. Gleichzeitig dokumentiert das Team große bauliche Unterschiede zwischen einem neuen Mädchenschlafsaal und sehr schlechten Unterkünften und Sanitärbedingungen der Jungen.
Auf der Rückfahrt folgt ein letzter Besuch in Usangi. Danach endet eine Reise, die technische Hilfe, ehrliche Bestandsaufnahme und persönliche Partnerschaft eng miteinander verbunden hat.
